Tronco de Natal – eine etwas andere Variante!

[:de]

Heute bin ich dran mit dem Christmas Blogging Adventskalender! Ich muss schon gestehen, es war etwas schwierig ein passendes Thema zu finden. 

Wie ihr aber wisst, bin ich in Portugal aufgewachsen und habe dementsprechend die portugiesische Kultur und Traditionen miterlebt – auch zu Weihnachten. Meine Mutter war immer etwas enttäuscht weil ich die traditionellen Weihnachts–Süßspeisen aus Portugal nicht mag – die Mehrheit wird frittiert und ist sehr fettig, was mir persönlich nicht schmeckt.

Es gibt aber eine Weihnachtsmehlspeise die ich schon immer mochte: Tronco de Natal. Sehr grob übersetzt heißt das “Weihnachts Holzstamm”. 

Tronco de Natal – Mehlspeise mit Geschichte!

Tronco de Natal

Der Tronco de Natal hat eine sehr alte Geschichte, die eigentlich aus Frankreich kommt: früher haben Familien am Heiligen Abend einen Holzstamm angezündet und sehr gut auf aufgepasst, da es die ganze Nacht lang brennen sollte. Irgendwann haben dann Bäcker eine Mehlspeise gemacht, die wie ein Holzstamm ausschaut.

Als dann Kamine seltener wurden hatten die Leute die Mehlspeise zu Weihnachten immer am Tisch, damit der Brauchtum trotzdem weiter leben könnte. Somit kam es auch nach Portugal, wo ich es dann kennengelernt habe. 

Meine eigene Variation der traditionellen Tronco de Natal

Normalerweise werden sie mit Schokolade sowohl überzogen als auch gefüllt, obwohl sie oft auch mit einer Mischung aus Eigelb und Zucker gefüllt wird. Die überzogene Schokolade schaut dann so aus wie ein Holzstamm – wo der Name auch herkommt. Im Gegenzug zu Portugal schneit es in Österreich und ich habe mich entschieden einen “verschneiten” Tronco de Natal zu machen. Es schaut nicht nur lecker aus, es schmeckt auch super!

Die Zutaten

Für den Biskuitteig: 

  • 5 Eier
  • 120 Gramm Zucker
  • 120 Gramm Mehl

Optional: 

  • Vanille Essenz
  • Rum (Essenz)

Für die Füllung:

  • Marillenmarmelade
  • Eventuell Rum

 

Tronco de Natal

Zubereitung

Den Ofen auf 180° vorheizen und ein rechteckiges Blech mit Butter bestreichen. Einen Biskuitteig zu machen ist relativ einfach: man trennt das Eiweiß vom Eigelb und schlägt das Eiweiß zu Schnee. Dann Zucker mit Eigelb mischen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Mehl dazugeben und alles mit dem Eiweiß mischen. Variante: wenn Ihr geduldig genug seid, könnt Ihr die Eier direkt mit dem Zucker für circa 10 Minuten mit dem Mixer aufschlagen, bis es sich verdoppelt hat und dann Mehl dazu geben.

Wer möchte kann etwas Vanille Essenz oder Vanillezucker dazu geben. Dann die Mischung in den Ofen für 8 Minuten backen lassen. Sobald es fertig ist, auf ein (sauberes!) Tuch umdrehen und mit dem Tuch rollen und circa 10 Minuten kalt werden lassen. 

Sobald es kalt ist wieder entrollen und mit Marillemarmelade bestreichen. Die Marillenmarmelade schmeckt auch hervorragend mit etwas Rum – da ich aber schwanger bin, habe ich darauf verzichtet. Ein Ende von der Roulade abschneiden und zur Seite stellen. Alles auf ein Teller tun und mit Staubzucker bestreuen. Dann die kleineren Teile seitlich anrichten – wie auch immer man möchte – und darüber einige Schokoladeraspeln zerstreuen. 

Tronco de Natal

Unten könnt Ihr dann auch noch sehen wer schon die Artikel für den Christmas Blogging Adventskalender online gestellt hat und auch noch die, die noch bis zum 24.12 dran kommen werden!

Wie findet Ihr diese Adaptation für den traditionellen portugiesischen Weihnachts Holzstamm! Wie gefällt es Euch? Und wer wird es nachbacken? Was für Mehlspeisen bevorzugt Ihr zu Weihnachten?

[:]

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

4 Comments

  1. 14. December 2017 / 1:17 pm

    Ich kenn das als Roulade bei uns gg Hab sogar nen Beitrag mal dazu geschrieben und ich liebe diese Mehlspeise

  2. 17. December 2017 / 2:46 pm

    Das sieht aber wirklich richtig lecker aus. Mein Weihnachtsmenü steht schon, aber das wird diesen Winter auf jeden Fall mal nachgebacken.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen dritten Advent,

    Jasmin
    http://www.notanotherfashionblog.de

  3. 18. December 2017 / 9:31 am

    Wow das sieht ja super lecker aus! Danke für das tolle Rezept.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*