The C-Word

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My illness is not terminal, and every single day of my life I am grateful for that. (…) You are relieved I am not dying. I am, too. But when did cancer become the standard by which we judge every illness? When did we reduce every illness to two categories: cancer, and not cancer? I read these in The Mighty and they really resonated with me.

cancer

Cancer vs no cancer.

After having been diagnosed with fibromyalgia, there was one particular sentence I hard from most people. Friends, blog follower, family and even my parents – almost everyone, at a given time, uttered the words “At least it isn’t cancer“. 

Cancer. Krebs. Cancro. It has become to be known as the “C-Word”, as if you shouldn’t say it, as if just whispering the word is contagious. Cancer, the disease that takes so many people daily. Cancer, the evil impersonated.

I also have lost a few people to cancer. My Tante Renate died of cancer 6 years ago. I had the chance to spend a year with her after her diagnosis. I lost a year of my education, literally, when I was supposed to be in Erasmus in Vienna. And I don’t regret it one bit, because I got to know her, really know her, as a person and not just “my father’s sister”. Almost two years ago my uncle, her husband, lost his life. He had a type of blood cancer. If I hadn’t moved to Vienna in 2014, I wouldn’t have valuable moment with him, memories I will forever cherish.

I know first hand what cancer can do. I know how many faces it has and I know the fear it spreads. But in spite of this all, I do not think we should compare cancer to everything. Cancer is cancer and fibro is fibro. Sure, there is a cure for cancer and there’s not (yet) a cure for fibro. So what? Does that mean it would be better to have cancer? We would discuss the pros and cons here for hours. I could give you thousands of examples as to why (my) chronic illnesses are better or worse than cancer. 

But if you want me to be real here? Comparing two illnesses is stupid, insane and daft! Alone the fact that no two people in the world are the same, already shows there is no comparison to two diseases. Do you want to know what is really sick? To think “wow, I’d much rather have disease XXX than have disease XXX!”

I would rather be healthy and not have to suffer of any disease! 

We need to stop comparing ourselves to each other! We need to stop wishing we could trade an illness for another! We should be supporting each other, helping each other, being there for each other! Regardless of what fucking disease we or the other person have. Diseases are bad, no matter which! If it’s chronic or not, if there’s already a cure or not – stop comparing yourselves to each other! Each and every one of us is unique and so is every illness out there. WE are our word enemies, that should be clear by now.

Be there for each other, it’s so much easier when we’re together. Regardless if we’re sick or not, together the path does not seem so long and hard. 

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My illness is not terminal, and every single day of my life I am grateful for that. (…) You are relieved I am not dying. I am, too. But when did cancer become the standard by which we judge every illness? When did we reduce every illness to two categories: cancer, and not cancer?Diese Wörter habe ich in The Mighty vor Kurzem gelesen und irgendwie haben sie mich besonders angesprochen.

cancer

Krebs oder kein Krebs.

Wie ich Euch schon bereits mitgeteilt habe, bin ich letztes Jahr (erneut) mit Fibromyalgie diagnostiziert worden. Obwohl es für mich persönlich kein Schock war (immerhin hatte ich ja schon vor 12 Jahren die erste Diagnose, die aber von meiner zukünftigen Hausärztin nicht ernst genommen wurde), war es trotzdem eine Umstellung. Eine, die ich immer noch nicht ganz im Griff habe. Es braucht Zeit nachdem man mit etwas chronischem diagnostiziert wird, bis man genau weiß was man ändern muss oder nicht. 

Es gibt aber einen Satz, den ich öfters gehört habe. Sei es von Freunden, Bekannten, Blog Follower, Familie und meinen Eltern – fast alle sagten irgendwann “Aber zumindest ist es kein Krebs“. 

Krebs. Cancer. Cancro. Viele englischsprechende Leute nennen es schon das “neue C-Wort”, als ob man das Wort nicht einmal sagen sollte, als ob das Wort schon von alleine ansteckend wäre. Krebs, die Krankheit die uns so viele Leute täglich nimmt. Krebs, das Böse.

Ich habe sehr wichtige Leute an Krebs verloren. Meine Tante Renate starb vor 6 Jahren an Lungenkrebs. Ich durfte mit ihr ein Jahr verbringen, nachdem sie die Diagnose bekommen hatte. Ich habe ein Jahr meiner Ausbildung tatsächlich aus dem Fenster geworfen als ich eigentlich auf Erasmus in Wien sein sollte und bereue es kein bisschen. Ich durfte sie wirklich kennen lernen, als Person und nicht nur als die “Schwester meines Vaters”. Vor zwei Jahren starb mein Onkel, ihr Mann, der eine Art Blutkrebs hatte. Wäre ich nicht 2014 nach Wien gezogen, hätte ich all die wertvollen Momente mit Ihm nicht erlebt, die ich jetzt für immer in Erinnerung haben darf.

Ich weiß was Krebs tun kann. Ich weiß wie viele Gesichter er hat und kenne die Angst die er verbreitet. Aber trotz all dem, glaube ich nicht dass man Krebs mit allem vergleichen sollte. Krebs ist halt Krebs und Fibromyalgie ist Fibromyalgie. Ja, Krebs kann man heilen und Fibromyalgie (noch) nicht. Ja, und? Heißt das, das es besser wäre Krebs zu haben? Wir könnten hier stundenlang über Pros und Kontras sprechen. Ich könnte tausende Beispiele geben wieso (m)eine chronische Krankheit besser oder schlechter als Krebs ist.

Aber ganz ehrlich? Zwei Krankheiten zu vergleichen ist bescheuert! Alleine die Tatsache, das keine zwei Menschen gleich sind, zeigt schon das man Krankheiten nicht vergleichen kann. Wisst Ihr was wirklich krank ist? Zu denken “puh, ich würde lieber XXX Krankheit haben als XXX Krankheit”

Ich würde am liebsten gesund sein und an nichts leiden zu müssen! 

Wir müssen aufhören uns miteinander zu vergleichen! Wir müssen aufhören zu wünschen das wir eine Krankheit mit einer anderen tauschen könnten! Wir sollten uns gegenseitig unterstürzen, helfen, für einander da sein! Egal was für eine beschissene Krankheit der/die andere oder wir selbst haben. Krankheiten sind schlecht, egal welche! Ob chronisch oder nicht, ob es schon einen Mittel dagegen gibt oder nicht – hört auf Euch miteinander zu vergleichen! Jeder von uns ist einzigartig und somit auch alle Krankheiten die es gibt. Wir sind unsere schlimmsten Feinde und das müsste allen schon längst klar sein. 

Seid für einander da, zusammen ist es doch viel schöner. Ob krank oder nicht, in Begleitung scheint der Weg nicht so lang und schwer. 

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